Systemische Beratung – Was ist denn das?

Meine Haltung als Systemische Beraterin ist, dass ich davon ausgehe, dass Menschen mit dem Wunsch nach Veränderung alle dazu benötigten Voraussetzungen bereits in sich selber tragen. Menschliches Handeln sehe ich in Zusammenhang mit ihrer Umwelt, ihrem sozialen Umfeld und dem, was sich in ihrem Inneren abspielt. Ich gehe davon aus, dass das eine das andere bedingt und nicht voneinander losgelöst betrachtet werden kann.

In meiner Beratung sind die Klienten „die Experten“ für ihr Erleben und für ihr Wahrnehmen. Jede/Jeder entscheidet selber, was für ihn gut oder nicht gut ist, bzw. was funktioniert und was nicht. Als Beraterin gebe ich ihnen nicht „meine Lösungen vor“. Manchmal habe ich jedoch „Ideen“, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte, aber das sind „meine“ und nicht “Ihre“.

Mit meinem methodischen Handwerkszeug möchte ich Sie dabei unterstützen, Ihre vorhandenen Ressourcen so zu nutzen, dass Sie zukünftig genau den Weg gehen können, der für Sie passend ist. In der Schaffung einer Vielfalt von Handlungsmöglichkeiten sehe ich die Chance „etwas anderes zu tun, als das, was bislang nicht befriedigend für Sie war.“.

Mediation – Ein Verfahren zur Lösung von Konflikten, wo alle die Chance haben, zu profitieren oder liegt man da auf dem Boden und schließt die Augen?

Mediation (lat. Media = Mitte; Bedeutung: Vermittlung zwischen Streitenden – Duden) ist ein Verfahren zur Vermittlung in Konflikten durch einen allparteilichen und in der Sache neutralen Dritten (Mediator/weibl. Mediatorin), der von allen Beteiligten (Medianten) akzeptiert wird.

Anliegen einer Mediation ist es, eine sogenannte „win-win-Situation“ (Konfliktlösung ohne Verlierer) zu erreichen, mit der alle Beteiligten zukünftig gleichermaßen gut umgehen können. Meine Aufgabe als Mediatorin besteht darin, sämtliche Konfliktbeteiligte in derselben Weise dabei zu unterstützen, eine entsprechende Lösung für ihre Spannungen zu finden. Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es in der Mediation nicht. Ihren Wahrnehmungen und Sichtweisen gilt mein Respekt. Auch geht es im Weiteren nicht um die Klärung „der Schuldfrage“.

In meiner Verantwortung liegen die Einhaltung des Rahmens (z. B. wertschätzende Kommunikation), die Durchführung der insgesamt 5 Kommunikationsphasen (u. a. Klärung von unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen) sowie eine realistische Umsetzung möglicher Wege.  

Die Themen, und die damit verbundenen Inhalte und Ziele der Mediation, bestimmen die Beteiligten des Konfliktes allein. Die von den Medianten erarbeiteten, gemeinsamen Lösungen erhalten ihre Verbindlichkeit in einer am Ende der Mediation abgeschlossenen Vereinbarung.